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Im „Soul-Art“, wo Seele und Kunst sich treffen, an

 


der Limmattalstr. 130, 8049 Zürich-Höngg
sind integriert:

 

 


    • Institut ISCHAP (Institut für interdisziplinäre Schicksalspsychologie). Instituts- und Kursleiterin der Erwachsenenbildung: I.Grämiger
      www.ines-graemiger.ch/Institut
    • Geschäftsstelle SEBIL (Zentrum für inter- und transreligiöse Arbeit). Träger von SEBIL: Werner Binder, Ines Grämiger
      www.sebil.ch, info@sebil.ch
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Betrachtungen zu „Soul-Art“

Limmattalstr. 130, 8049 Zürich-Höngg

Ines Grämiger

(nach einem Austausch mit Werner Binder)

Februar 2014

 


 

Innert weniger Monate (ab Oktober 2012) ist im Raum „Soul-Art“, wo Seele als Psychotherapie sich mit der Kunst der Galerie zusammenfindet, eine ungeheuer dichte Atmosphäre entstanden, welche vor allem an den Vernissagen und Sonntangs-Matinéen „trägt“ und eine ganz besondere, berührende Schwingung erzeugt.

Es ist eine Schwingung der Nähe, der Intimität und Geborgenheit, des intensiven Austausches der Besucher, etwas, das „Heimat“ bedeutet – bereits für Viele.

Diese Atmosphäre wird nicht nur durch die Herzensenergie der Verantwortlichen erzeugt (durch Ines Grämiger, die Mieterin des Raum und deren Psychotherapien; durch René Grob, den Galeristen (mit Walter Stolz, Sabine und Avia und jüngst auch Maria Vichr); durch Werner Binder, den Psychotherapeuten und (im Namen von SEBIL, dem interreligiösen Zentrum) auch Betreuer der Sonntagsmatinée; durch den Untermieter in Psychoanalyse Ruedi Zaugg) – sondern sie scheint jeweils irgendwie schon vorher da zu sein.

Ist es die „Vorarbeit“, welche Anita Helfer, die frühere Uhrmacherin und Bijoutière in ihrer freundlichen, kommunikativen Art geleistet hat, ist es die kreative Schöpfungsarbeit von Jörg Locher in Zusammenarbeit mit Ines bei der Gesamtrenovation? Ist es die herzliche Willkommensheissung durch den Vermieter Ernest Pflüger und durch den immer freundlichen, strahlenden Nachbarn Herrn Meshdri, den Pizzakuriers del Sol, und seine Angestellten?

Ist es eine noch in frühere Zeiten zurückreichende Gartenbearbeitung früherer Generationen, welche unter dem Raum einst stattfand und vielleicht die Energie der „Fruchtbarkeit“, welche John Maxwell in diesem Raum spürt, bereits aufbaute? Wir treffen uns auf einem reichen Kompostö Tief wurzelt hier alles im Erdreich und wirkt fruchtbar.

Es scheint uns aber auch, dass der Geist von SEBIL in dieses Gefäss eingezogen ist – von Anbeginn an. Jahrelange interreligiöse Arbeit, Workshops und andere Veranstaltungen aber auch der unterstützende und in den Räumen tagende „Verein Freundeskreis SEBIL“ schufen die Atmosphäre eines tiefen Friedens und herzlicher Verbundenheit.

Oder ist es die freundschaftsbildende Mitarbeit aller sich in Fortbildungen weiterentwickelnden Studierenden des Instituts ISCHAP (Institut für interdisziplinäre Schicksalspsychologie), welche in vielen Kleingruppen den psychologischen „Kern“ bilden? Oder ist es die Arbeitshaltung und der Heilungswille aller Klienten der Psychotherapie, welche an diesem Gefäss schleifen und es mit Inhalt und Gefühl füllen?

Oder sind es die Werke der verschiedenen Künstler, welche in dauerndem Wechsel ein- und ausziehen und als spürbare Wesen den Raum bevölkern und in stetiger Veränderung bewegen?

Es ist, als würden wir hier in diesem Raum und dieser Umgebung bereits „ernten“ – und müssten die Energie nicht monate- und jahrelang erst aufbauen um sie auf höhere Schwingungsebenen zu bringen – wie wir es von anderen Orten her kennen. Was sich hier ereignet ist mehr als das, was wir Beteiligten mit unseren aktuellen Leistungen beitragen.

Wir haben den Raum zwar äusserlich geschaffen, neu kreiert und pflegen und betreuen ihn und seine Besucher – aber es scheinen höhere Wesenheiten und Geister in dieses Gefäss eingezogen zu sein, so wie es Joachim Pfeffinger, der Architekt und Anthroposoph, an seiner Sonntags-Matinée über Elementarwesen sagte: Die Menschen erschaffen Gefässe, in Worten, Gedanken, Bauten u. ä. Aber dann halten entsprechende Wesenheiten Einzug und das Ganze übersteigt das vom Menschen Geschaffene.

So dünkt es uns, dass im „Soul-Art“ grosse, wohlwollende und friedensstarke Wesenheiten eingezogen sind, durch deren Präsenz wir uns geehrt fühlen.

Sie bringen es zustande, dass sich die Besucher in äusserster Wertschätzung begegnen, dass die Gespräche und Begegnungen in konzentrierte Tiefen gehen, neue Vernetzungen und Freundschaften daraus entstehen – und dass Dünkel und Herablassung, Snobismus, welche man oft in anderen Galerien trifft, draussen bleiben.

Wenn Menschen so zusammen sind und so miteinander verkehren – dann braucht man nichts anderes mehr, dann ist es das, was die Menschen in ihrem Zusammenleben erreichen können.

Es scheint aber auch ein Raum für „Verrücktheiten“ zu sein, wo Ausgelassenes in Worten, Musik und Tanz möglich ist und in skurilem und berührendem Humor und in tiefen Einsichten über die eigenen Gestalten gipfeln kann (wie bei den Gesprächen mit dem Maler Lukas Maria Baumberger). Wir sind äusserst dankbar, dass wir all dies geschenkt bekommen und es nicht mühsam erarbeiten und erkrampfen müssen. Dies ist nicht selbstverständlich – und ein Wunder, das wir in Demut annehmen.

Es ist daher auch, als könnten wir uns nicht mehr entziehen, nicht mehr aufhören damit. Wir werden quasi gezwungen, weiterzufahren und weiter zu dienen …

Also: So on …

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